Unsere Designer

Oliver Bahr

Oliver Bahr

Jens-Oliver Bahr studierte Produktdesign in Hildesheim bei Prof. Werner Bünck und Prof. Werner Sauer. Seine Interpretation des minimalistischen Designs ist simpel: „Mit wenig Mitteln viel erreichen.“ Seine Entwürfe kommen bei namhaften Herstellern genauso zum Einsatz wie im Objekt- oder Wohnbereich. Am liebsten verfolgt er eigene Projekte; seit 2011 zusammen mit seinem Kollegen Bastian Demmer unter dem Label Statthocker.de. Seine Produkte wurden vielfach international prämiert, zuletzt mit dem IF 2013 in zwei Kategorien.

Lukas Buol, Marco Zünd

Lukas Buol, Marco Zünd

Lukas Buol, 1964, Zürich, Architekt
Lehre als Hochbauzeichner, Architekturstudium an der Ingenieurschule Basel, Diplom 1991 bei Michael Alder. Gründung des eigenen Architekturbüros zusammen mit Lukas Buol 1991 in Basel. Erfolg bei zahlreichen Studienaufträgen und Projektwettbewerben. Umbau des ehemaligen Basler Untersuchungsgefängnisses Lohnhof in ein Hotel und Begegenungszentrum. Entwurf von Möbel für Nils Holger Moormann und Wohnbedarf Basel, u. a. des Metallregalsystems „Zoll-D“ und des Bettes „Turtle“. Auszeichnug mit dem Design Preis Schweiz. Lehrtätigkeit als Gastdozent an der Schule für Gestaltung Basel 1996.

Marco Zünd, 1966, Basel, Architekt
Lehre als Hochbauzeichner, Architekturstudium an der Ingenieurschule Basel, Diplom 1991 bei Michael Alder. Gründung des eigenen Architekturbüros zusammen mit Lukas Buol 1991 in Basel. Erfolg bei zahlreichen Studienaufträgen und Projektwettbewerben. Umbau des ehemaligen Basler Untersuchungsgefängnisses Lohnhof in ein Hotel und Begegnungszentrum. Entwurf von Möbel für Nils Holger Moormann und Wohnbedarf Basel, u. a. des Metallregalsystems „Zoll-D“ und des Bettes „Turtle“. Auszeichnung mit dem Design Preis Schweiz. Assistenz an der ETH Zürich bei Hans Kollhoff. Gastkritiker an der ETHZ und an der TU Dresden.

Carmen Buttjer

Carmen Buttjer

Ich bin Carmen und ich gestalte. Das kann alles sein: Möbel, Brillen, Systeme oder Geschichten. Seit mein Körper nicht mehr wächst, müssen meine Gedanken wachsen. Manchmal verflüssigen sie sich, bis ich knietief in ihnen drin stehe. Dann rühre ich mit meinem Fuß in ihnen herum und sie verbinden sich zu etwas, das die Welt ein wenig mehr erklärt. Ideen entstehen zu dem, was schon immer so war und noch nie anders funktioniert hat.
Dinge reden nicht, das mag ich. Dennoch verraten sie eine Menge über Menschen, ihre Kultur wie auch ihre Bedürfnisse. Das ist etwas, das über die reine Funktion hinaus geht. Alles was ich gestalte, liegt einer Frage zugrunde. Ich beobachte gerne und liebe Informationen. Wie ein Datendetektiv untersuche ich sie nach Lücken, Verdingungen und Mustern. Ich möchte wissen, wie die Welt funktioniert und welche Menschen in ihr leben. Was mich interessiert, sind ihre Motivationen und das, was sie nachts wach hält.

Matthias Ferwagner  

Matthias Ferwagner  

Bereits während seines Studiums an der Technischen Universität München entwarf Matthias Ferwagner erste Produkte für Nils Holger Moormann. Neben seiner Tätigkeit als Architekt ist das Industriedesign eine weitere große Leidenschaft. Das eine bedingt das andere.

Fällt ihm nichts ein fährt er mit seinem Rennrad durch die Gegend.

Tom Fischer

Tom Fischer, geboren 1967, lebt und arbeitet in Franken. Designstudium. Entwürfe für Nils Holger Moormann und das Label Fischerundfritze. Unter anderem erhielt er den iF-Designaward für sein Medienmöbel 361°.

Patrick Frey, Markus Boge

Patrick Frey, Markus Boge

Patrick Frey wurde 1973 in Seoul/Südkorea geboren. Nach dem Studium gründete er 2004 zusammen mit Markus Boge das Büro Frey + Boge Industrial Design. 2007 trennten sich ihre Wege. Seit 2007 existiert das Büro Patrick Frey Industrial Design, das für renommierte Firmen wie Nils Holger Moormann, Bree, Authentics und Elmar Flötotto arbeitet. Schon im ersten Jahr der Selbstständigkeit erhielt Patrick Frey den höchstdotierten Preis für Nachwuchsdesigner, den Lucky Strike Junior Designer Award. Seine Arbeiten erhielten internationale Preise, wie den IF Product Design Award, Good Design Award Chicago Athenaeum, Designpreis Baden – Württemberg.

Max Frommeld

Max Frommeld

Als Designer widmet sich Max Frommeld vor allem der Aufgabe, tägliche Abläufe zu beeinflussen, indem er die Gegenstände, mit denen wir leben und die uns umgeben, hinterfragt und verbessert. Max Frommeld ist mit der Tradition, direkt mit Materialien und Produktionsprozessen zu arbeiten, groß geworden. Aufgewachsen in Ulm, hat das Erbe von Industriedesign und Produktionstechnik dieser Stadt sein Interesse an Herstellungsprozessen und Problemlösungen gefördert. Max Frommeld zog 2004 nach England, um Produkt- und Möbeldesign am Ravensbourne College of Art and Design zu studieren. Nachdem er dort mit einem BA Honors abgeschlossen hatte, arbeitete er in der Produktentwicklung bei Nils Holger Moormann in Aschau. 2011 absolvierte er den MA in design products am Royal College of Art in London. Max Frommeld lebt und arbeitet zurzeit in London.

Jörg Gätjens

Jörg Gätjens

Jörg Gätjens, geboren 1965 in Duisburg, studierte in Hannover. Nach einigen Moormann-Jahren gründete er 2002 sein eigenes Atelier in Köln. Wohnaccessoires, Möbel und Inneneinrichtungen bilden den Schwerpunkt seiner Arbeit.

Jakob Gebert

Jakob Gebert studierte Innenarchitektur, Produkt- und Baugestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Basel und gründete 1994 sein eigenes Büro für Industrie- und Ausstellungsdesign in Weil am Rhein. Seit 1998 unterrichtete er an verschiedenen Hochschulen; unter anderem auch in Jerusalem. 2004 zog er mit seiner Familie nach Lörrach um und pendelt regelmäßig nach Kassel, wo er eine Professur an der Kunsthochschule innehat. Er entwarf insbesondere für Nils Holger Moormann den allseits beliebten Tisch „Spanoto“, dessen Beine ohne viel Aufhebens mit der Tischplatte verbunden sind.

Konstantin Grcic

Konstantin Grcic

Konstantin Grcic absolvierte zunächst eine Lehre als Möbelschreiner an der John Makepeace School (Dorset, England), darauf folgte das Masterstudium im Bereich Design am Royal College of Art in London. Seit der Gründung des eigenen Büros Konstantin Grcic Industrial Design (KGID) 1991 in München entwickelt er Möbel, Produkte und Leuchten für einige der renommiertesten Unternehmen der Branche. Viele seiner Produkte wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet. Die weltweit wichtigsten Designmuseen (darunter MoMA New York und Centre Pompidou, Paris) haben seine Entwürfe in ihre ständigen Sammlungen aufgenommen.

Klaus Hackl

Klaus Hackl

Klaus Hackl studierte Industrie Design an der Fachhochschule München und Produktdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Er arbeitete für Konstantin Grcic und über viele Jahre im Studio von Jasper Morrison. Sein Designbüro in München gestaltet Produkte für internationale Unternehmen. Neben einfachen Gebrauchsgegenständen und Möbeln entstehen hier medizinische Geräte, Ausstellungsräume und Treppensysteme. Seine Produkte wurden in zahlreichen Ausstellungen und Magazinen gezeigt, von Museen und Sammlungen angekauft und mit den IF und Reddot Awards ausgezeichnet. Neben der Tätigkeit als Designer beteiligt er sich an Forschungsprojekten und lehrt an verschiedenen Hochschulen.

Herwig Huber, Fauxpas

Herwig Huber, Fauxpas

Herwig Huber, geboren 1965, Designer, Autodidakt, gründete 1985 gemeinsam mit Peter Großhauser die Gruppe Fauxpas, „um reich und berühmt zu werden“. Stattdessen entwickelte Fauxpas in Teamarbeit eine Reihe eigenwilliger Stücke, die durch die Verbindung von gestalterischer Leichtigkeit und absoluter Klarheit überzeugten. Seit 1994 entwirft und produziert Herwig Huber unter seinem eigenen Label Möbel, Leuchten und seltsame Gegenstände, kuratiert Ausstellungen und schreibt programmatische Texte. Zuletzt veröffentlichte er das DIY -Buch „Lampenfieber“ im Verlag Edition Fischer.

Daniel Kern

Daniel Kern

 

Daniel Kern studierte an der HFBK Hamburg Visuelle Kommunikation und Industrial Design. Im Vitra Design Museum war er 2008/09 Assistenzkurator der Ausstellung ‚Antibodies. Arbeiten von Fernando & Humberto Campana 1989-2009‘. 2011 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab und war als Ausstellungsdesigner tätig. Unter anderem betreute er für die Domaine de Boisbuchet ‚Naked Shapes‘, bevor er seine Mitarbeit im Designteam von Nils Holger Moormann begann. Seine Arbeiten gewannen bereits verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Designpreis der Leinemann Stiftung für Bildung und Kunst sowie das Karl H. Ditze Jahresstipendium für besonders begabte Studierende. Zudem wurde er 2013 und 2014 vom Rat für Formgebung für den ‚Newcomer of the Year Award“ nominiert.

Swen Krause

Swen Krause

Swen Krause wurde 1969 in Frankfurt (Main) geboren und machte zunächst eine Ausbildung zum Energiegerätemechaniker und –elektroniker, die er 1990 abschloss. Von 1991 bis 1992 machte er sein Fachabitur im Bereich Elektrotechnik in Bad Homburg und studierte schließlich Innenarchitektur und Design an der FH Mainz. Von 2001 bis 2002 ließ er sich an der Mainz Multimedia-Akademie zum Screendesigner weiterbilden und arbeitete daraufhin von 2003 bis 2006 an verschiedensten freien Projekten in den Bereichen Screen-Design, Webdesign, Ausstellungskonzeption und Projektbetreuung. So war er beispielsweise verantwortlich für die medientechnische Betreuung der Wanderausstellung zur Fußball WM 2006 im FIFA Fußball Globus von Andre Heller für die Firma System Modern, kreierte unzählige Webseiten und war innenarchitektonisch tätig. Weiterhin bekannt ist er für sein vielseitiges Magnetregal Magnetique, welches er 2001 für Nils Holger Moormann entwarf.

Axel Kufus

Axel Kufus

1958 geboren in Essen / NRW
77-79 nach Abitur Tischlerlehre in Kempen / NdRh
79-82 Kooperation mit dem Bildhauer Richard Mühlemeier in Bischofsheim / Rhön
1983 Meisterbrief im Tischlerhandwerk in Bad Wildungen
82-86 Kooperation mit der Bildhauerin Ulrike Holthöfer in Kassel, Düsseldorf und Berlin
1984 Erste Projekte im Kontext Neues Deutsches Design
84-86 Studium Industrial Design an der UdK Berlin
86-93 Teilhaber der Crelle-Werkstatt Berlin. Entwicklung und Produktion einfachster Möbel
87-92 Utilism International mit Jasper Morrison & Andreas Brandolini
seit 88 werkstudio in Berlin
93-03 Professur für Produkt-Design an der Bauhaus-Universität Weimar
seit 04 Professur für Entwerfen und Entwickeln im Design an der Universität der Künste Berlin
07-11 Direktor des Instituts für Produkt- und Prozessgestaltung, UdK Berlin
09-11 Leitungsteam der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der UdK
11-12 Sprecher der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften
10-16 Mitglied im künstlerischen Beirat des ifa / Institut für Auslandsbeziehungen
15-17 Direktor des Instituts für Produkt- und Prozessgestaltung, UdK Berlin
2016 Gründung OHstudio mit Joscha Brose, Mira Schroeder, Nic Rauch

Wolfgang Laubersheimer

Wolfgang Laubersheimer

Wolfgang Laubersheimer wurde in Bad Kreuznach geboren, absolvierte nach dem Schulabschluss eine Lehre als Industriekaufmann, studierte dann Metallbildhauerei in Köln, gründete 1982 gemeinsam mit Designern und Künstlern die Produktionsfirma Unikate und 1985 die Gruppe Pentagon. Allein oder gemeinsam mit der Gruppe Pentagon war er bei unzähligen Ausstellungen beteiligt, wie zum Beispiel „Wohnen von Sinnen“, „documenta 8“, „Bienale Sao Paolo“ oder „Maßstäbe“ im Architekturmuseum Frankfurt. Er nahm an vielen eingeladenen Wettbewerben teil, kooperierte mit Unternehmen wie Swatch, AEG, Mercedes-Benz und Tiffany, verfügt über eine eigene Produktionsfirma, leitete Gastprojekte am Polytechnikum in Hongkong und an der UCLA in Los Angeles. Anfang 1992 wurde er als Professor für Produktionstechnologie an den damaligen Fachbereich Design der Fachhochschule Köln, heute Köln International School of Design berufen.

Cecilie Manz

Cecilie Manz

Bevor die 1972 geborene Designerin Cecilie Manz 1998 ihr eigenes Studio in Kopenhagen eröffnete, absolvierte sie ihr Studium an der Royal Danish Academy of Fine Arts und studierte dann an der University of Art and Design in Helsinki. Inzwischen ist Cecilie Manz bereits fast zwanzig Jahre als selbständige Designerin aktiv und entwirft neben einer breiten Palette an Produktdesigns – dazu gehören Möbel genauso wie Leuchten oder Arbeiten aus Glas – auch experimentellere Prototypen und skulpturale Einzelstücke. Ihre Arbeit versteht Manz dabei als einen großen fortlaufenden Prozess: einzelne Arbeiten sind häufig miteinander verknüpft, Experimente und Ideen münden nicht zwangsläufig in funktionale Objekte.

Christoffer Martens

Christoffer Martens

Christoffer Martens, 1975 in Bremen geboren, absolvierte zuerst eine grafische Ausbildung, ehe er Produktdesign in Potsdam studierte. 2008 ging er in die Schweiz, wo er für Alfredo Häberli tätig war, und gründete nur ein Jahr später sein eigenes Studio in Berlin. Christoffer Martens entwirft und entwickelt Produkte im Bereich Möbel, Leuchten, Küchenutensilien und Wohnaccessoires. In Kooperation mit dem Werkbundarchiv gibt er seit 2012 Lehrveranstaltungen und Workshops am „Museum der Dinge“. Desweiteren ist er Mitbegründer der Galerie „erstererster“, die seit 2005 in Berlin Ausstellungen und Vortragsreihen zur Gestaltung initiiert. Sein Bett Siebenschläfer für Nils Holger Moormann wurde unter anderem für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 nominiert.

Nils Holger Moormann

Zwischen Konventionen nimmt Nils Holger Moormann am liebsten Platz und macht es sich mit seinen Möbeln bequem, die alle ein bisschen so sind wie er selbst – asketisch, durchdacht, mit einem kleinen, fast unmerklichen Augenzwinkern. Als Autodidakt, Quereinsteiger und Freigeist entwickelt Nils Holger Moormann seit 1982 mit meist jungen, unbekannten Designern Möbel mit reduzierter Formensprache und präzisen Detaillösungen. Die Leitgedanken Einfachheit, Intelligenz und Innovation ziehen sich dabei durch die gesamte Firmenphilosophie. Vom ursprünglichen Firmensitz in Aschau am Chiemsee über den puristischen Designklassiker FNP bis hin zum ungewöhnlichen Gästehaus berge – Ideen werden bei Nils Holger Moormann sicher nicht auf die lange Bank geschoben.

Hauke Murken

Hauke Murken

Hauke Murken hat an der HDK Berlin Industrial Design bei Nick Roericht studiert. Den Tisch Last Minute für Nils Holger Moormann hat er noch während seines Studiums entwickelt. Seit 1999 arbeitet er in Kooperation mit dem Designer Sven Hansen unter dem Namen: Murken Hansen Product Design. Die beiden entwerfen Möbel wie Tische und Stühle ebenso wie Accessoires, arbeiten für renommierte, internationale Kunden und sind für ihre pfiffigen Entwürfe vielfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Das Duo ist jedoch nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch tätig, denn Murken und Hansen unterrichteten unter anderem auch an der Universität der Künste in Berlin, an der Burg Giebichenstein Halle, der Hochschule Dessau und der Bauhaus Universität Weimar. Als Arbeitsprinzipien und Inspirationsquellen nennen Murken und Hansen Klarheit, Einfachheit, Ideen-Ping-Pong sowie das vorsätzliche Arbeiten in die falsche Richtung.

Neuland | Paster & Geldmacher

Neuland | Paster & Geldmacher

Eva Paster (*Juli 1971) und Michael Geldmacher (*November 1968) lernten sich im Designstudium an der Hochschule München kennen. Beide fasziniert von den Gedanken und Arbeiten des anderen, begannen sie 1997 ihre Zusammenarbeit als „Neuland Industriedesign“. Der mit dem Studio-Namen verbundene Anspruch, den die beiden Designer an ihre Entwürfe stellen, ist vor allem soziokultureller Natur: „Produkte sind immer Ausdruck einer Lebenseinstellung. Mit einem gesellschaftlichen Wertewandel sind daher auch neue Formulierungen für Produkte gefragt. In der Regel bezieht sich eine solche Übersetzung sowohl auf die Neubewertung von Funktionen als auch auf die Suche nach einem zeitgemäßen ästhetischen Ausdruck.“ Die Standardfrage nach zukünftigen Trends beantworten Eva Paster und Michael Geldmacher auf ihre Weise: Mit dem Ringen darum, erst einmal in der Vergangenheit stecken gebliebene Dinge in die Gegenwart zu transferieren. Beide sind an der Hochschule München als Dozenten tätig.

Martin Pärn, Edina Dufala-Pärn

Martin Pärn, Edina Dufala-Pärn

Martin Pärn und Edina Dufala-Pärn bilden ein estländisch-ungarisches Designer-Paar mit Sitz in Tallinn. Sie studierten beide in Helsinki – Martin Industriedesign, Edina Innenarchitektur. Ihre Kompetenzen und unterschiedlichen Herangehensweisen zusammengenommen, erarbeiten sie bis heute gemeinsam erfolgreich Möbel bis hin zu Architektur im kleinen Maßstab. 2010 gründeten sie das Designbüro ISEASI mit zwei befreundeten Partnern und bieten interdisziplinäres Design und Firmenberatung an. Neben seiner Tätigkeit als Designer ist Martin Professor in der estländischen Akademie der Künste und Kursleiter des internationalen Masters „Design & Engineering“.

Harry Thaler

Harry Thaler

Harry Thaler ist Teil einer wagemutigen, jungen Gruppe von Designern, deren Arbeiten durch Neuerfindung und Nebeneinanderstellung eine überraschend charmante Eleganz gekennzeichnet sind. Seine experimentierfreudigen Arbeiten basieren auf traditionellen Techniken und hochqualitativem Handwerk und erzeugen dadurch den Eindruck der Zeitlosigkeit. Er ist ausgebildeter Goldschmied mit handwerklichem Hintergrund, der alles abdeckt, von Schmuck bis zum Schreinerhandwerk. Harry schloss sein Design Studium am Royal College of Art in London 2010 ab. Er wurde mit dem Conran Award 2010 für seien Aluminium Stuhl ausgezeichnet. Dieser wird in Form gepresst und ergibt ein sehr leichtes, stapelbares Objekt. Er wurde damit beauftragt Bänke für den öffentlichen Raum zu gestalten, darüber hinaus hat er ein druckluftgetriebenes Zweirad konstruiert, sowie Innenräume, Möbel und Produkte für den Privatgebrauch gestaltet. Seit 2008 lebt er in London und arbeitet in seinem eigenen Design Studio.

Franz Volhard

Franz Volhard

Architekturstudium an der TU Darmstadt. Unterbrechungen mit Ausflügen in freie Musik, Jazz, Film und Fotografie. Rückkehr zu Städtebau und Architektur. 1983 Bürogründung Schauer + Volhard Architekten in Darmstadt. Seither viele verschiedene, mit Architekturpreisen ausgezeichnete Projekte. Berufung in den BDA Bund Deutscher Architekten. Internationale Lehrtätigkeit und Publikationen zum Thema Bauen mit Holz und Lehm. Begleitend zur Architektur entstehen immer wieder Möbelentwürfe und Gebrauchsgegenstände – bisher vorwiegend als handwerkliche Einzelstücke. Daneben weiterhin ein zweites Leben als passionierter Cellist in zahlreichen kammermusikalischen Formationen.

Susanne Wartzeck, Jörg Sturm

Susanne Wartzeck, Jörg Sturm

Nach dem gemeinsamen Innenarchitektur- und Möbeldesignstudium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg gründeten Susanne Wartzeck und Jörg Sturm 1995 das Büro sturm und wartzeck in Dipperz/Rhön. Der Kontakt zu Nils-Holger-Moormann und die anschließende Produktion des Tischbocks Tauraus begannen noch während des Studiums. Es folgten diverse Auszeichnungen, Ausstellungen und Wettbewerbserfolge. Das Büro arbeitet mit zur Zeit zehn Mitarbeitern in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design. „Die Arbeiten von Sturm und Wartzeck zeichnen sich durch ästhetische Klarheit und originelle, oft minimalistische aber dafür umso wirkungsvollere Lösungen aus. Ihnen geht es als Architekten und Designer nicht um spektakuläre Showeffekte, sondern um die Erfassung des Wesentlichen, das Hinterfragen vermeintlicher Standards und die Entwicklung einer klaren, funktionalen und dennoch sinnlichen Gestaltung.“ (Kristin Ring zur Einzelausstellung „Archetypus und Experiment“ im Deutschen Architekturzentrum Berlin, 2007).

Thomas Albrecht
Tomás Alonso
aM / Miel Cardinael, Sven Goemaere
Christian Anderegg
Jan Armgardt
BFGF, Büro für Gestaltungsfragen  
Michaela Bisjak, Markus Graf, Kai Richter    
Galerie Blau
Jörg Boner
Peter Bonfig
Marcus Botsch
Martin Breuer Bono
Formfürsorge
Thorsten Frank
Matthias Furch, Kai Ertel 
Rupert Kopp
Burkardt Leitner, Constructiv
Christophe Marchand
Viktor Matic
Benny Mosimann
Bernhard Osann
Franz Polzhofer
Susanne Röver, Sabine Wald
Takashi Sato
Claudia Schmidt, Christian Mohr
Rudolf Thomas Schneider
Urban Schnieber
Stephan Schulz
Storno
Clemens Stübner, Sabine Mrasek
Benjamin Thut
Jakob Timpe
Transformer Produktgestaltung
eigenwert - Lars Villiger, Andreas Pfister
Hanspeter Weidmann